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Gruppendiskussion

Eine Forschungsmethode der qualitativen Forschung, deren Ziel die Ermittlungen von Einstellungen, Deutungen bzw. Meinungen zu einer bestimmten Thematik ist.

Einer ausgewählten Gruppe von Studienteilnehmern wird durch die Studienleiterin/den Studienleiter zunächst mit einem Input, einem Stimulus versehen. Dieser besteht z.B. in einem kurzen einführenden Referat über die Thematik und die gedankliche Hinführung zur Fragestellung. Daraufhin können die Teilnehmer frei ihre Gedanken entwickeln, die Untersuchungsleiterin beschränkt sich auf eine minimal moderierende oder strukturierende Rolle, um die Authentizität der Äußerungen möglichst nicht zu beeinflussen.

Die Wortbeiträge werden aufgezeichnet und anschließend transkribiert (unverändert niedergeschrieben) und aufwendig analysiert, indem z.B. Kategorien gebildet werden, denen einzelne Beiträge zugeordnet werden können.

Literatur

  • Meyenburg U. (2003) "Klientenzentriertes Handeln in der Physiotherapie. Theoretische Annäherung und empirische Exploration im Rahmen einer Gruppendiskussion (Teil II)". Zeitschrift für Physiotherapeuten, Vol. 55., Nr. 9; Beiträge zu Unterricht und Ausbildung; S. 27-34
    Die dieser Veröffentlichung zu Grunde liegende Bachelor-Arbeit von U. Meyenburg steht Ihnen als PDF in unserer Abschlussarbeiten-Datenbank zur Verfügung.

 

siehe auch: qualitative Forschung

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