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Korrelation

Statistik: Unter einer Korrelation versteht man einen statistischen Zusammenhang zwischen zwei Variablen. Ausgedrückt wird er in der Regel durch Korrelationskoeffizienten, die durch mathematische Verfahren (Regressionsrechnungen) gewonnen werden. Der wohl am häufigsten verwendete Korrelationskoeffizient ist "Pearson's r", der Werte zwischen -1 und +1 annehmen kann.

Man unterscheidet positive von negativen Korrelationen. Eine positive Korrelation wäre z.B. dass mit der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten auch die Wahrscheinlichkeit zunimmt, Arteriosklerose zu bekommen. Eine negative Korrelation wäre z.B. der Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Zahl der täglich gerauchten Zigaretten: Je mehr des einen, desto weniger des anderen.

Korrelationen erlauben, Vorhersagen mit statistischen Wahrscheinlichkeitsaussagen zu präzisieren: Wenn Merkmal A den Wert Y annimmt, dann nimmt Merkmal B den Wert Z an.
Der Begriff Korrelation ist streng genommen statistischen Zusammenhängen von Daten vorbehalten, die auf Intervallskalenniveau erhoben wurden. Bei ordinal- oder nominalskalierten Daten spricht man richtiger von Assoziationen bzw. Assoziationsmaßen.

Aus einem statistischen Zusammenhang darf kein kausaler Zusammenhang gefolgert werden, auch wenn dies noch so nahe liegend erscheint. Korrelation beschreiben nur statistische Zusammenhänge. Sie können somit der Formulierung von Hypothesen dienen, die dann aber in Studiendesigns, die experimentell oder wenigstens analytisch-beobachtend sind, überprüft werden müssen.

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